Leistungsbereich:

Welcher Dämmstoff für welchen Einsatz
Eigenschaften des Dämmstoffes
Bauteilaufbau und Konstruktionsaufbau
U-Wert Berechnung
Bauphysikalische Berechnungen und Nachweise
Temperaturverlauf und Diffusionsberechnung

Vermittlung von preiswerten Dämmstoffen
 

Hersteller:

Amorim Isolamentos S.A. Portugal - Kork
Steico AG Deutschland - Holzfaser
Vital Finland Oy - Holzwolle
Linzmeier Bauelemente GmbH. Deutschland - Polyurethan
Ediltec Bayern GmbH. Deutschland - XPS
Slovizol s.r.o. Slowakei - EPS
Dietrich Schweiz - Holzwolle Leicht- und Mehrschichtbauplatten


Allgemeines:

Welcher Dämmstoff ist der Beste ?
Grundsätzlich hat jeder Dämmstoff seinen Vorteil und seinen Einsatzbereich, aber nicht jeder Dämmstoff kann überall am Bauwerk eingesetzt werden.
Genau darin liegt die Wichtigkeit einer Fachberatung aus bauphysikalischer Betrachtung der Konstruktion und der Verwendung des richtigen Dämmstoffes.

Wärmewert
Einer der wichtigen Parameter bei Dämmstoffen ist der Lambdawert (W/mK) der die Wärmeleitfähigkeit eines Dämmstoffes definiert. Je geringer dieser Wert ist, desto besser dämmt der Dämmstoff bei gleichbleibender Dämmstoffstärke.
Der U-Wert (W/m²K) definiert den Wärmeverlust für einen Bauteil pro m², je geringer dieser Wert ist, desto besser ist der Bauteil gedämmt.

Feuchtigkeitsaufnahme
Aufgrund jährlicher Schäden in Millionenhöhe durch falsche Dämmstoffwahl oder Dämmstoffeinbau, ist die Beachtung der Feuchtigkeitswanderung in der Konstruktion noch wichtiger als der beste U-Wert bzw. Lambdawert des Dämmstoffes.
Wieviel kann ein Dämmstoff an Feuchtigkeit aufnehmen, speichern und wieder abgeben ? Welcher Dämmstoff muss vor jeglicher Feuchtigkeit geschützt werden und welcher kann im Nassbereich verwendet werden ? Wo dürfen oder sollen diffusionsoffene Dämmstoffe eingesetzt werden und wo nicht ?
Generell kann man dies nicht beantworten, sondern das hängt immer von der jeweiligen Bauteilzusammensetzung ab.

Speicherfähigkeit
Immer mehr gewinnt bei der Wahl des richtigen Dämmstoffes der sommerliche Hitzeschutz an Bedeutung. Wussten Sie, dass weltweit mehr Energie für die Gebäudekühlung als für die Beheizung verbraucht wird ?
Durch die heutige Bauweise mit verstärktem Einsatz von Glas wird dieser Effekt immer häufiger. 
Daher sind Dämmstoffe mit hoher Speicherfähigkeit zu bevorzugen, die die Hitze heißer Nachmittagsstunden "puffern" bis in die späten Abendstunden. Wenn diese Wärme in der Nacht langsam abgegeben wird, stellt sie keine Belastung mehr für den Wohnraum dar, sondern kann durch Lüften nach außen abgeführt werden.

Schalldämmung
Bei Schall im Bauwesen unterscheidet man zwischen Körper-, Tritt- und Luftschall. Dämmstoffe werden in Bezug auf Ihre Schalldämmfunktion mit dem sogenannten Verbesserungsmaß dB definiert.
Das bedeutet, dass in einem zu dämmenden Raum zuerst die Schallübertragung gemessen wird. Nach dem Dämmen misst man die Schallübertragung wieder, den daraus erzielten Unterschied in Dezibel nennt man Schallverbesserungsmaß.
Leider kann eine effektive Schallverbesserung durch Berechnung wie in der Wärmedämmung nicht erzielt werden, sondern dazu braucht man sehr viel praktische Erfahrung und Wissen, um eine gute Schalldämmung zu erreichen.
Zu positiven Schalldämm-Maßnahmen berate ich Sie sehr gerne.

Brandschutz
Bei Dämmstoffen gibt es zwei Begriffe:
Die Brandverhaltensklassifizierung des Dämmstoffes (A-F) - bei welcher Hitze entzündet sich der Dämmstoff und wie verhält sich der Dämmstoff ( Rauchentwicklung s1-s3, Abtropfverhalten d0-d2 ).
Die Feuerwiderstandsklassifizierung von Bauteilen mit Dämmstoffen ( REI 30) - gibt jene Zeit in Minuten an, wie ein Bauteil in seiner Tragfähigkeit (R) unter Raumabschluss (E) und angebrachter Wärmedämmung (I) dem Feuer bzw. dem Zusammenbruch widerstehen kann.


Ökologie und Gesundheit
Wärmedämmung macht nur dann Sinn, wenn durch die eingebaute Dämmung mehr Energie gespart wird wie für die Herstellung und den Transport der Dämmstoffe notwendig war.
Dafür gibt es eigene Prüfkriterien und Prüfzeichen wie "natureplus" und "IBO", durch die Dämmstoffe vergleichbar werden.
In diesen Prüfzeichen werden folgende Kriterien berücksichtigt:
Lebenszyklus des Dämmstoffes, Brandverhalten, Schwermetallanalyse, Materialprüfung, Radioaktivitätsmessung, Untersuchung der elektrostatischen Eigenschaften, Herstellungsbedingungen, Energieaufwand und CO2 Ausstoß bei der Herstellung, Transportwege, Vertriebswege, Lebensdauer des Produktes, Recyclings- und Entsorgungsmöglichkeiten und Umweltbelastung.
Dass hier so mancher Billigdämmstoff sehr schlecht abschneidet kann man sich vorstellen.
Der große Gewinner ist der nachwachsende Dämmstoff, insbesondere der seit 3000 Jahren als Dämmstoff verwendete KORK.

KORK

Kork - Korkdach
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www.amorim.at
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HOLZFASER


 
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  www.steico.com
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HOLZWOLLE



Prospekt

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www.vitalfinland.fi

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POLYURETHAN


Propsekt ASD gemäß ÖN 4119


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www.linzmeier.de
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XPS



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germany.ediltec.com
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EPS



 
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www.slovizol.sk
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MINERALWOLLE
STEINWOLLE

auf Anfrage
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HOLZWOLLE-VERBUNDPL.

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www.dietrich-isol.ch
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